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Controlled Stability System

Bei einem Hochleistungsschirm ist das Anforderungsprofil sehr konträr. Er soll sensibel auf alle Gewichtsverlagerungen des Piloten reagieren. Ein Intermediate, wie der Sport zum Beispiel, soll zwischen diesen beiden Extremen liegen. Wir nennen diese Airwave-Innovation "Controlled Stability System" und erreichen damit die gewünschte Sensitivität und Agilität in jeder Klasse.



Alle neuen Schirme von Airwave beinhalten eine Design-Innovation welche es ermöglicht den Grad an Stabilität und Instabilität im Handling konstruktiv zu beeinflussen.

Ein Schulgleiter muss zweifellos nicht nur sehr stabil sein und auf Einklappen harmlos reagieren, sondern auch ungeübten Piloten ein sicheres Gefühl vermitteln - der Schirm darf auf grobe Steuerimpulse nicht überreagieren - trotzdem soll er auf Steuerbewegungen gut reagieren. Er soll auch nicht zu sensibel auf Gewichtsverlagerung durch den Piloten reagieren.



Im Nachfolgenden wird diese neue Technologie genauer beschrieben: Eine Form der Stabilität ist das Arbeiten der Kappe in sich. Diese Bewegung der beiden Flügelhälften überträgt sich über die Tragegurte auf den Piloten. Da sich der Pilot im Sitz des Gurtzeuges befindet, fühlt er diese Instabilität, wenn zwischen den Flügeln viel Bewegung auftritt. Diese Bewegung zu limitieren lässt den Gleiter wesentlich stabiler erscheinen, es gibt jedoch einen Nachteil: Die Möglichkeit zur Gewichtsverlagerung geht großteils verloren. Diese Lösung ist daher ideal für einen anfängertaublichen Gleiter, einem DHV 1-Gleiter bei dem Stabilität von höchster Priorität ist. Der selbe Effekt kann auch erreicht werden, indem man die Leinen des Gleiters im Zentrum zusammenführt, doch auch dies führt zu einem eher steifen Gleiter, der weniger auf Gewichtsverlagerung reagiert.



Sketch of the Magic:
Wenn man also einen Gleiter mit mehr Stabilität will, kann man Kreuzstützen bei dem Segel oder bei den Leinen verwenden und wenn man einen Gleiter will, der gut auf Gewichtsverlagerung reagiert, sollte man einen Standardzelle im Zentrum des Flügels verwenden. Wieviel Instabiltät von der Mittelzelle ausgeht, hängt von der Größe der Zelle ab. Auf dem Magic hat diese Zelle eine Breite von 182 mm. Doch hier liegt das Problem; ein mittlerer Gleiter hat breitere Zellen als zum Beispiel ein Magic, wenn man also die normale Zellenbreite für die mittlere Zelle nehmen würde, würde der Gleiter noch instabiler reagieren als der High-Performance-Gleiter.

Hier konnten wir eine verblüffend einfach anmutende Lösung finden: Man verwendet einfach eine engere Zelle in der Mitte des Gleiters. Der Grad der Stabilität hängt von der Breite der mittleren Zelle ab. Durch das Verändern der Breite hat der Designer die Möglichkeit, den genauen Grad an Stabilität und die Reaktionen auf Gewichtsverlagerung zu kontrollieren.



Sketch of the Sport:
Der Sport ist der erste Gleiter, der diese Technologie verwendet. Ich wäre nicht überrascht, wenn man eines Tages alle Gleiter so bauen würde!

Bruce Goldsmith, Airwave-Design



Sketch of the Wave:
Bei einem Hochleister oder Wettkampfschirm ist Gewichtsverlagerung sehr wichtig. Um einen Gleiter zu konstruieren, der gut auf Gewichtsverlagerung anspricht, wird die mittlere Zelle ohne Stützen belassen, wodurch sich die einzelnen Flügel unabhängig voneinander bewegen können und die mittlere Zelle sich wie ein Parallelogramm verformen kann. Auch dies verhilft z. B. dem Magic zu seinem erstaunlichen Handling.