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Magic FR Series |
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Nach drei Monaten intensiver Tests dachte ich, es wäre an der Zeit darüber schreiben, was man von diesem Wettkampfschirm erwarten kann.
Gleitleistung
Die Leistung wurde im Vergleich zum FR 2 deutlich verbessert, sowohl die Gleitzahl, als auch das minimum-Sinken. Zum Beispiel kann ich Euch genaue Daten eines Testflugs mit einem FR2-21.5 und einem FR3-24 am 6. November in Gourdon, Frankreich nennen: Um 12:02,22 Uhr glitt der FR2 von Cormettes nach Gourdon 100m dem FR3 voraus, auf fast gleicher Höhe. Nach Überquerung der Talmitte bei Trimspeed erreichte der FR2 die andere Seite des Tales um 12:03,16 Uhr, einem Gleitflug von nur knapp einer Minute, aber in dieser kurzen Zeit überholte der FR3 den FR2, und war bei Erreichen des Ziels 30 Meter voraus und hatte 4 Meter an Höhe gewonnen. All das in nur 50 Sekunden. 6 Meter Höhengewinnung in einer Minute bedeutet einen Wert höher im Gleitwinkel. Dieser Test war typisch für viele andere Tests die wir mit dem FR3 durchgeführt haben, und lassen mich daraus folgern, dass der FR3 um ca. eine Gleitzahl besser ist als der FR2. Seit diesen Tests im November haben wir beim FR3 noch mehr Verbesserungen vorgenommen und das Gleiten noch weiter verbessern können, so dass der neueste FR3 im Vergleich zum Schirm vom November bei Trimmspeed um eine weitere halbe Gleitzahl besser gleitet. Vielversprechend! |
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Thermik- und Sinkverhalten
Diesen Herbst hatten wir ideale Bedingungen um die Leistung des FR3 beim Fliegen in Thermik zu testen. Wir hatten ein Steigen von 6m/sec sogar im Dezember wie auch andere Tage mit schwacher Thermik. Der FR3 reagiert schnell mit gut koordiniertem Handling. Er dreht gerne flach genauso wie eng, und mag es sowohl in sehr schwacher Thermik flach zu kurbeln als auch in einer schmalen Thermik zu drehen. Es ist besser den FR3 in starker Thermik schnell zu fliegen, und bei schwacher Thermik lieber die Trimmer zu benutzen als zu bremsen, um den Schirm zu verlangsamen. Ich kurble fast immer mit den Trimmern in der mittleren Position, auf der roten Linie der Naht. Der FR3 steigt immer besser als der FR2 , und ist leistungsmäßig eine neue Dimension |
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Sicherheit
Der sehr beeindruckend aussehende FR3 kann auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken. Aber denk dran, dass die projezierte Fläche des FR3 5,5 ist, genau gleich wie beim FR2. Das kommt vom hohen Bogen (High Arc). Die asymmetrischen Klapper bei Trimmgeschwindigkeit, die ich in Monaco und am Gardasee über Wasser getestet habe waren alle einfach zu handhaben. Bei einem 60%igen Klapper dreht sich der Schirm um 45 Grad, bevor er sich wieder stabilisiert und auf seinem Kurs bleibt. Der geklappten Kappe muß man nur leicht nachhelfen indem man ein bisschen pumpt um sie wieder zu öffnen. Assymetrische Klapper bei höherer Geschwindigkeit haben zur Folge, dass auch die andere Seite des Schirms klappt und somit beide Ohren angelegt sind, also eine angenehme, sichere Situation. Allgemein gesagt besitzt der FR3 ein leichtes Plus an Sicherheit gegenüber dem FR2. |
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Landung
Immer wenn ich mit dem FR3 lande, passiert etwas seltsames. Absolut jedes einzelne Mal schieße ich übers Ziel hinaus. Ich weiß, dass die Leistung des FR3 etwas besser ist als die eines jeden anderen Schirms den ich je geflogen habe, aber beim Landeanflug sprechen wir nicht von einem kleinen Unterschied sondern von einem riesen Schritt. Obwohl ich inzwischen schon ca. hundert Landeanflüge mit dem FR3 hinter mir habe muss ich mir immer noch jedes Mal sagen... tiefer...tiefer...tiefer, sonst bin ich zum Schluss zu hoch für meinen Zielpunkt und muß letztendlich den Schirm von 3 Meter Höhe aus stallen. Hier ist noch mehr im Spiel als nur ein extra Punkt in der Gleitzahl. |
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Probeflug... |
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